16. April 2005

Petra studierte Sport. Sie war ein echtes Lauftalent mit großen Chancen. Doch bei ihr beschäftigten mich andere Ziele.

Bis zu unserem ersten Date in ihrer Wohnung dauerte es am nächsten Tag wenige Stunden. Wir liefen zunächst durch die Stadt, saßen in einem Straßencafé, ich begleitete sie heim und ja, sie lud mich zu sich ein. Sie lebte in einer kleinen Box von fünfunddreißig Quadratmetern, einer dieser fünfziger Jahre Bauten, deren es in Köln so viele gab. Wie schnell zogen wir uns die Kleider vom Leib? Zeit gab es nicht.

Weil wir laut waren, hörten wir bald das Klopfen der Nachbarn, die in unseren Beat Gegentakte setzen. Uns kümmerte das nicht, wir machten in Ruhe weiter, so man den Sex mit Petra ruhig nennen konnte.

Sie war unschlagbar. Anders als meine Frau Ursula liebte sie Ficken, ihr Körper antwortete auf jeden kraftvollen Stoß, er hielt gegen, nahm auf und zog weg und sprang mich an. Sie war dafür geboren, auf Flüssigkeiten zu schwimmen. Unsere Körper fanden immer den richtigen Winkel, die beste Neigung und den genauen Rhythmus, wieder und wieder. Petra war Busen, Kurve, knackig und knallig. Sie ließ sich fallen und genoss – mit vollem Einsatz ohne Ermüdung. – Ich wollte dieses Ereignis filmen, dieses Unding aus Fokus und Chaos. Aber Petra sagte: „Nein, du sollst dich an mich erinnern.”

haus

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