30. Juni 2006

Gute Nachrichten: Inzwischen habe ich ein paar nette Leute kennengelernt, Engländer, mit denen ich auf Parties gehe und bald Angkor Wat besuchen werde. Aber keine Sorge, ich bin nicht mehr auf Frauenfang. Das habe ich auch aufgegeben. Von dir habe ich schon erzählt. Sie freuen sich auf dich. Vielleicht kannst du bald hier sein und mitkommen? Angkor Wat soll einfach unglaublich sein. Die beiden waren nämlich schon da. Irgendwie scheint das IHR Ort zu sein: Sie sagen, sie laufen da gemeinsam herum und halten sich die Hände.

Ich mache jetzt keinen Kraftsport mehr. Der Vertrag ist gekündigt. Ich laufe stattdessen täglich in den frühen Morgenstunden am Mekong entlang. Dieser Fluss hat eine merkwürdige Anziehungskraft auf mich. Neben ihm habe ich das Gefühl, alles sein zu dürfen. Ein Gefühl von Schweigen – wie die Menschen in dieser Stadt: Wie viele leben noch von denen, die von Pol Pot auf das Land geschickt wurden? Es gibt unglaublich viele verschlossene Gesichter hier. Harte, schweigsame Mienen.

Aber wenn ich ihnen zunicke, öffnen sie sich erwartungsvoll.

Das erlebe ich besonders am Abend, wenn ich mit den beiden Engländern tanzen gehe. Du glaubst es nicht, aber ABROCKEN wird meine neue Leidenschaft, glaube ich.

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One Response to 30. Juni 2006

  1. Fiona169 sagt:

    Es freut mich, dass es dir so gut da unten geht. Du warst immer schon so flexibel. Aber hast du wirklich mit allem abgeschlossen? Geht das so leicht?

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